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Home Office, Flexizeit, Job Sharing: Flexible Arbeitszeitmodelle sind die Zukunft. Wir verraten, was dran ist an den neuen Trends.

Arbeitstrends der Zukunft: Flexible Arbeitszeitmodelle für Unternehmer

Christina Horn / 6. Juni 2018

Home Office, Gleitzeit und Job Sharing: Die Arbeitswelt der Zukunft wird von flexibleren Arbeitszeitmodellen geprägt sein – das lässt sich bereits an den Trends der Gegenwart ablesen.

Die Modelle von morgen versprechen mehr Balance im Alltag, mehr Zufriedenheit und vor allem eine Produktivitätssteigerung Ihrer Mitarbeiter. Was dran ist am Flexibilisierung-Trend, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Gleitzeit - was bringen flexible Arbeitszeiten wirklich?

Flexible Arbeitszeit:

Früher kommen, früher gehen – später kommen, später gehen

Die flexible Arbeitszeit – auch Flexizeit oder Gleitzeit– macht kurzen Prozess mit fixen Bürostunden. Dem Mitarbeiter steht frei, wann er morgens ins Büro kommt und abends nach Hause geht. So wird aus 9 to 5 auch mal 12 to 8. Meistens wird dabei eine Kernzeit festgelegt, in der Anwesenheitspflicht herrscht.

Dieses Modell spricht vor allem die Generation Y an, während sich die Generation Z eher fixe Arbeitsstunden wünscht [dazu eine aktuelle Studie].

Unser Blogbeitrag zur Gleitzeit-Arbeit gibt Aufschluss darüber, worauf Sie als Unternehmer besonders achten sollten.

Zwei Personen, ein Job - Job Sharing ist das neue Teilzeitmodell

Job-Sharing:

Eine Stelle, zwei Mitarbeiter

Beim Job-Sharing teilen sich z.B. zwei Leute eine 40-Stunden-Stelle. Im Gegensatz zu üblichen Teilzeitkräften sprechen sich diese beiden Mitarbeiter aber ihre Aufgabenverteilung untereinander ab – so sollen Flexibilität und Eigenständigkeit gefördert werden.

Ein großer Vorteil von Job-Sharing für Arbeitgeber ist sicherlich, dass es weniger Krankenstände gibt und – sollte doch einer der Arbeitnehmer ausfallen – die „Vertretung“ bereits einen Überblick über die Aufgaben besitzt.

Was Sie sonst noch wissen müssen, verrät unser Blog-Beitrag zu Job Sharing.

Work-Life-Blending: Gesund oder gefährlich?

Work-Life-Blending:

Work at home, live at work

Work-Life-Blending – auch unter den Begriffen Work-Life-Integration oder Work-Life-Flow bekannt – ist eines der umstrittensten Modelle der letzten Jahre. Die Grenzen zwischen Berufs- und Privatleben verschwimmen dabei zunehmend: Mal erledigt man Privates während der Arbeitszeit, mal verschickt man eine Business-E-Mail in seiner Freizeit.

Work-Life-Blending: Ihre Mitarbeiter müssen sich auch Auszeiten nehmen!Zwar bringt das Modell mehr Flexibilität; dessen Schattenseiten – unbezahlte Überstunden und ständiges Überarbeitet-sein, weil man nicht abschalten kann – können aber direkt ins Burn-Out führen.

Tipp für Geschäftsführer: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Mitarbeiter sich Ruhepausen gönnen und Freizeit wenn möglich Freizeit bleibt!

Komprimierte Arbeitszeit - effizienter arbeiten in weniger Stunden

Komprimierte Arbeitszeit:

Weniger Zeit, gleiches Arbeitspensum

Die komprimierte Arbeitszeit kennt derzeit zwei Hauptmodelle: die 4-Tage-Woche und den 6-Stunden-Arbeitstag.

Die 4-Tage-Woche hat zwar weniger Arbeitstage, rechnet jedoch mit der gleichen Gesamtstundenzahl. Pro Arbeitstag sind dabei 10 Stunden vorgesehen. Das Modell verspricht mehr Freizeit und Ausgeglichenheit Ihrer Mitarbeiter.

Im 6-Stunden-Arbeitstag kommt man zwar wie gewohnt fünf Tage die Woche ins Büro – jedoch nur für 6 Stunden pro Tag. Das Modell sieht also weniger Stunden für dasselbe Arbeitspensum vor – die Arbeitszeit wird daher komprimiert.

Bei diesem Modell wird davon ausgegangen, dass Ihre Mitarbeiter ihre Aufgaben effizienter und schneller erledigen.

Wie die komprimierte Arbeitszeit für Ihr Unternehmen aussehen könnte, erfahren Sie hier.

Home Office - arbeiten von zuhause aus

Home Office

Daheim im Büro

Das Home Office ermöglicht es Ihren Mitarbeitern, einen Teil ihrer Arbeitszeit zuhause und den anderen im Büro zu verbringen. Damit kombiniert es Vorteile eines Fixjobs mit denen des Freiberuflerdaseins.

So sieht ein Home Office ausDie Angst davor, dass Ihre Mitarbeiter die Arbeitszeit faulenzend auf der Couch verbringen, ist neuen Daten zufolge unbegründet – das Forscherteam rund um Stanford-Professor Nicholas Bloom hat in einer bisher einzigartigen Studie herausgefunden, dass das Home Office die Produktivität um 13% steigern kann! Heimarbeiter arbeiten oft effizienter, machen weniger Pausen und mehr (unbezahlte) Überstunden. Außerdem sinken die Kosten für Büroflächen und Büromaterialien.

Wollen Sie Ihren Mitarbeitern das Home Office als Möglichkeit anbieten, sollten Sie darauf achten, sie bei Gehaltserhöhungen oder Beförderungen nicht zu übersehen!

In unserem Blogbeitrag verraten wir, welche Eigenschaften Ihre Mitarbeiter für Heimarbeit mitbringen sollten und welche Vor- und Nachteile das Modell hat.